Dass die alten IPv4-Adressen bald aufgebraucht und daher mit Hochdruck
an der Umstellung auf das modernere IPv6 Verfahren gearbeitet wird ist
weitgehend bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass unter IPv6 unter
Umständen die eindeutige Hardware-Kennung (MAC-Adresse)
übermittelt wird. Das bedeutet, dass beispielsweise ein mobiles Gerät,
völlig unabhängig davon von welchem Ort und über welchen Provider die
Einwahl erfolgt, wiedererkannt werden kann.
Dabei wurde bei der Konzeption von IPv6 an diese Problematik gedacht
und die sogenannten Privacy Extensions implementiert. Sind diese aktiviert
erfolgt die Generierung der IPv6 Adresse
zufallsgesteuert und nicht aus der MAC-Adresse.
Leider ist diese Funktion nicht bei allen Betriebssystemen aktiviert. Bei
den Smartphones haben beispielswiese
Google und Apple darauf verzichtet die Privacy
Extensions zu verwenden.
Sprechen Sie mich an: Gerne berate ich Sie bei datenschutzrechtlichen
Fragen im Rahmen der IPv6 Umstellung.